Presseinformationen

13. Februar 2020

Presse – 

Mitteilung

06/2020

Auch am 13.02.2020 hatten der Verein Land schafft Verbindung, der QDR e. V. und die IG Saargau, gemeinsam mit der Kanzlei HSA die Gelegenheit, weitere Termine mit politischen Vertretern verschiedener Fraktionen im Bundestag wahrzunehmen, um einen neuen Lösungsansatz für die Düngeverordnung zu erläutern. 

Start war bei der FDP bei den Abgeordneten Gero Hocker und Nicole Bauer, beide Mitglied im Ausschuss für Landwirtschaft und Ernährung. 

Weiter ging es zur SPD, hier vertreten durch Herrn Carsten Träger, MdB und Mitglied der Arbeitsgruppe Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit und Herrn Detlev Pilger, MdB.

Abschließend waren wir auch bei der Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen, hier vertreten durch Herrn Heintz, wissenschaftlicher Mitarbeiter von MdB Friedrich Ostendorf. 

An allen Stellen konnten die Lösungsansätze platziert werden und wurden wohlwollend zur Kenntnis genommen. 

Eine Zusammenfassung der Lösungsansätze wird kurzfristig veröffentlicht, da sich durch die geführten Gespräche weitere Aspekte ergeben haben, die noch mit eingearbeitet werden. Es bleibt abzuwarten, inwiefern sich die Fraktionen der Brisanz und der sich eröffnenden Chance unseres Lösungsansatzes bewusst werden und diesen umsetzen können.

12.Februar 2020

Presse – 

Mitteilung

05/2020


Am 12.02.2020 konnte der Verein Land schafft Verbindung, gemeinsam mit der QDR e.V., der IG Saargau und der Kanzlei HSA, vertreten durch Dr. Konrad Asemissen, verschiedene Termine bei unterschiedlichen Bundestagsfraktionen wahrnehmen, um einen vollkommen neuen Lösungsansatz in der Thematik Düngeverordnung vorzustellen.

Käme es zur kurzfristigen Umsetzung der vorgestellten Vorschläge durch die Bundesregierung, wäre eine EU-konforme Regelung möglich und auch die Akzeptanz der Landwirtschaft wäre gewährleistet.

Der erste Termin fand bei der Fraktion der Linken statt, Gesprächspartnerin war hier Frau Dr. Tackmann und Vertreter des parteieigenen Agrarausschusses.

Im Anschluss traf man sich mit Vertretern des BMEL und der CDU-Fraktion.

Am Abend hatte man auch die Gelegenheit, mit Carina Konrad von der FDP Fraktion die Thematik zu erläutern.

In den Gesprächen wurde aber auch auf die Konsequenzen bei Nichtumsetzung hingewiesen. Der Klageweg über Normenkontrollverfahren wurde verdeutlicht.

Land schafft Verbindung, die QDR e. V. und die IG Saargau werden mit Unterstützung durch HSA hier den weiteren Prozess begleiten und, wenn nötig, hier juristische Schritte einleiten.

Presse-

Information

 

7. Oktober 2019 

Bauern „bitten zu Tisch“: Einladung an Schulze und Klöckner

Die Bewegung „Land schafft Verbindung – 

wir bitten zu Tisch“ ruft zu Kundgebungen auf

Uelzen – Bundesweit organisieren sich Landwirte, weil sie von der derzeitigen Umwelt- und Landwirtschaftspolitik die Wirtschaftskraft und den sozialen Frieden im ländlichen Raum in Deutschland gefährdet sehen. Innerhalb weniger Tage nach Gründung haben sich auf facebook schon mehr als 9000 Menschen in Gruppe „Land schafft Verbindung“ zusammengefunden. Die Gruppe plant eine Zentralveranstaltung am 

22. Oktober 2019

11:00 Uhr 

auf dem Münsterplatz in

Bonn

Aber auch an anderen Orten Deutschlands  werden sich Bauern mit ihren Landmaschinen auf den Weg in die großen Städte machen, um für Ihre Anliegen einzustehen:

1. Das Agrarpaket gefährdet bäuerlichen Familienbetriebe. Wir wollen sie erhalten.
2. Die Verschärfung der Düngeverordnung führt zu Unterdüngung. In den sogenannten roten Gebieten schadet das dem Boden und dem Wasser mehr, als es nützt.

3. Buhmann der Politik und vieler NGOs: Die permanente negative Stimmungsmache, das Bauernbashing, führt zu Ärger und Frustration im Berufsstand. Diskriminierung, Benachteiligung und Mobbing von Angehörigen gehören zur Tagesordnung. Das gefährdet die Zukunft der Betriebe und des ländlichen Raums. Unter solchen gesellschaftlichen Umständen und ständig an den Pranger gestellt, oft weder fach- noch sachgerecht, verliert der Beruf des Landwirts seine Attraktivität.

4. Das Mercosur-Handelsabkommen gefährdet durch Billigpreise importierter Waren, die Versorgung mit sicheren, qualitativ hochwertigen und geprüften Lebensmitteln aus der Region.

Wir rufen zu Tisch – miteinander reden, statt übereinander: Wir fordern Verhandlungsgespräche zwischen Landwirten, den beiden Bundesministerinnen für Landwirtschaft sowie Umwelt, Julia Klöckner und Svenja Schulze, sowie den führenden und verantwortlichen NGO’s.

Presse-

Information

28. Oktober 2019Nr. 02

„Land schafft Verbindung“ bringt Landwirte zusammen

Auftrag und Ansage der Bauern:
„Wir bleiben dran und wir kommen wieder!“

Uelzen – „Unsere erste Kundgebung war ein überwältigender Erfolg“ verkündet das Organisationsteam der Bewegung „Land schafft Verbindung“. Bundesweit wurden am 22. Oktober mehr als 80.000 Teilnehmer gezählt. Ackerbauern, Winzer, Tierzüchter, Obstbauern aber auch Kollegen aus vor- und nachgelagerten Betrieben wie z. B. Lohn- und Fuhrunternehmer oder auch Landmaschinenhändler und Landmaschinenmechaniker nahmen an den großen Zusammenkünften teil. An 28 zentralen Standorten kamen, nach zum Teil stundenlangen Sternfahrten über Land, gezählt mehr als 18.000 Traktoren zusammen, begleitet von weiteren LKWs und anderen Nutzfahrzeugen aus der Lebensmittelproduktion. 

Dieser „Aufstand“ der sogenannten „grünen Branche“ ist organisiert von Menschen von der Basis, überparteilich und unabhängig von den bisher etablierten Verbänden und Ständevertretungen. Gestartet am 1. Oktober von der Initiatorin Maike Schulz-Broers, gelang es dem Orga-Team innerhalb von nur 21 Tagen, ein riesiges Netzwerk über soziale Medien und Telekommunikations-Apps zu knüpfen und Menschen dazu zu bewegen für ihre eigenen Belange einzutreten und die Verbraucher zu informieren. Es wurde deutlich, dass Landwirte gerne bereit sind, Ihren Beitrag zu einem faktenbasierten Umweltschutz zu leisten, wie zum Beispiel der Minderung des Nitrat-Eintrags in Grundwasser. Wütend macht die Landwirte aber, dass sie von der Politik und vielen Medien als alleinige Verantwortliche dargestellt werden. Das lassen Sie sich nicht mehr gefallen, gerade vor dem Hintergrund der von ihnen aufgedeckten Missstände in Kanalisationen der Städte und bei den Abwassereinleitungen aus Kläranlagen. 

Unverständlich ist den Bauern auch, weshalb Lebensmittel billig aus dem Ausland importiert und in Deutschland verkauft werden dürfen, die mit Mitteln behandelt werden, die hier in Deutschland  nicht (mehr) erlaubt sind. Hier fordern sie auch zugunsten der Verbraucher gleiches Recht für alle, die auf dem europäischen/deutschen Markt verkaufen wollen. 
Der Erfolg ihrer Aktion gibt den Organisatoren der Bewegung Recht. Sie nehmen von den Versammlungen den Auftrag der Berufskollegen zum Weitermachen mit. Maike-Schulz-Broers kündigt an: „Wir werden so lange mit den Kollegen auf die Straßen gehen und das Gespräch mit den Bürgern führen, bis Julia Klöckner und Svenja Schulze mit uns reden. Noch immer gilt für beide „Wir rufen zu Tisch“. Dieses Angebot erneuern wir, obwohl Umweltministerin Schulze weiterhin auf ihrer undemokratischen Gesprächsverweigerung gegenüber uns Bauern von der Basis beharrt. Wir kündigen an: Wir kommen wieder!“

Presse-

Information

02.Januar 202001/2020

Stellungnahme zum Referentenentwurf

Das Original lehnt die Düngeverordnung entschieden ab, weil diese auf einer nicht repräsentativen Datengrundlage erstellt wurde. Die Bundesregierung wird aufgefordert, diese nicht umzusetzen und als Grundlage für die neue, noch anzupassende, Düngeverordnung eine objektive Datengrundlage zu schaffen.

Liebe Gesellschaft, um es einmal verständlich auszudrücken:
wenn wir Landwirte so düngen, wie es gefordert wird, ist das so, als ob eine Klasse mit 20 Kindern drei Übergewichtige hat und daher die gesamte Klasse auf Diät gesetzt wird. Für die übergewichtigen Kinder sicher der richtige Weg. Die anderen werden mangelernährt.

Wir, Das Original wollen einen praxistauglichen Umweltschutz. Mangelwirtschaft als Ergebnis von überzogener Umweltpolitik, zum Schaden der Bevölkerung, ist aus unserer Sicht keine zukunftsorientierte Lösung. Daher wollen wir uns gern einbringen, und mit unserem Fachwissen dafür Sorge tragen, daß mehr Umweltschutz auch ohne Nachteile für die Bevölkerung möglich ist!

Wir rufen daher die Bundesregierung auf, gemeinsam mit uns, eine sach- und fachgerechte Verordnung zu schaffen. Die Abgeordneten der Parteien, sowohl im Bundestag, im Bundesrat als auch in den Landesparlamenten, werden gebeten, uns dabei zu unterstützen.

Aufgrund der Dringlichkeit bitten wir um bis zum 10.01.2020 um eine entsprechende Rückmeldung der Bundesregierung, ob dem Vorschlag  so gefolgt werden kann und eine weitere zeitnahe Trecker-Demo am 14. Januar 2020 damit hinfällig werden würde.

Wir gehen davon aus, daß sich die Bundesregierung einer objektiven und sachlichen Zusammenarbeit nicht verschließen wird und den Sachverstand der ausgebildeten landwirtschaftlichen Fachleute in eine neue DüVO einfließen lässt.


 

Demo – Aufruf

Wir rufen zu Tisch

14.01.2020

02/ 2020

Land schafft Verbindung – Das Original hat  am 03. Januar 2020 die Bundesregierung aufgefordert, die geplante Düngerverordnung auszusetzen und nicht im Apo Ausschuss zu behandeln. 

Wir erwarten eine Antwort bis zum 10. Januar 2020.

Aus der Tagesordnung geht jedoch hervor, dass die DüVO kein Tagesordnungspunkt der Sitzung ist. Bei oberflächlicher Betrachtungen kann man das als beruhigendes Signal werten. Es kann der Eindruck entstehen, dass noch Vorschläge zur Änderung der Düngerverordnung eingebracht werden könnten. Der Demotermin am 14. Januar wäre dann tatsächlich überflüssig.

Bei genauer Betrachtung der Tagesordnung wird jedoch deutlich, dass diese Einschätzung ein Trugschluss ist. 

Denn im Tagesordnungspunkt 7 der Sitzung vom 17. Januar findet man die Informationen der Bundesregierung  an den Bundesrat zum „Europäischen Green Deal“. Dieses europäische Klimaschutzgesetz soll den unumkehrbaren Weg  zu einer Null-Emissionsgesellschaft frei machen. Einer der ersten Schritte soll die Reduzierung der Düngemittel ab März 2020 sein. Eine juristische Überprüfung hat ergeben, dass schon jetzt, durch Verschärfung der Düngeverordnung, die Weiche gestellt werden sollen.

Ein europäisches Null-Emissionsgesetz im Rahmen des „Green Deal“ steht, anders als Richtlinien, über nationalem Recht. 

Es ist somit verpflichtend!

Nationale Düngerverordnungen werden so zu Makulatur.

Sie haben keinerlei Geltung mehr und können das geplante Klimaschutzgesetz im Rahmen des „Green Deal“ nicht verhindern. 

Wir rufen die Landwirte der Europäischen Union auf, sich die Auswirkungen dieses geplanten Klimaschutzgesetzes zu verdeutlichen. Die Folgen für die Landwirtschaft wären verheerend. Der „Green Deal“ in der bisher erkennbaren Form muss daher verhindert werden.

Land schafft Verbindung – Das Original steht für eine regionale und naturnahe Landwirtschaft. Mit der Umsetzung des „Green Deal“ wird es keine bäuerliche und mittelständische Landwirtschaft mehr geben. 

Der Demotermin am 14. Januar 2020 ist daher wichtig und wird daher aufrecht erhalten. Wer sich mit Sachverstand mit Punkt 7 befasst, wird das erkennen.  

Für alle, die sich an den Demonstrationen am 14. Januar 2020 beteilligen wollen, haben wir regionale Telegram Gruppen angelegt. 

Pressemitteilung 30. Januar 2020 04/2020

Bauernmilliarde – Wo Unrecht zu Recht werden soll

Die Bundesregierung verkündet, dass sie die Landwirtschaft unterstützen will bei der Umsetzung der Düngeverordnung. Das hört sich im ersten Moment gut an.
Dass aber lediglich das eigene Fehlverhalten der Politik hier kaschiert werden soll, ist sehr perfide. Zum einen soll hier die jahrzehntelange Fehlbearbeitung des deutschen Messstellennetzes legalisiert werden. Auf der anderen Seite wird die Neiddebatte zwischen Bevölkerung und Landwirtschaft weiter befeuert.

Durch Aussagen weniger Vertreter des Berufsstandes “man benötige Geld, um die Anforderungen der Gesellschaft erfüllen zu können”, entsteht nun der Eindruck, die Landwirte würden Fehler eingestehen und sich durch dieses Geld ruhig stellen lassen.

Dem ist nicht so. Unrecht lässt sich nicht mit Geld zu Recht machen.

Die Landwirte, die mit Land schafft Verbindung unterwegs sind, sind dafür aufgestanden, um mehr Wertschätzung zu erhalten, für eine sach- und fachgerechte Politik und einen ehrlichen und geraden Weg.

Wir fordern die Regierung auf, ein Moratorium des Nitratmessstellennetzes anzuberaumen und die Vorgänge hier lückenlos aufzuklären und richtig zu stellen. 

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